Mehr Freiheit und wirtschaftliche Gerechtigkeit für Thüringer Wirtschaft!#oDie MIT Thüringen begrüßt mehr als 250 Gäste bei ihrem diesjährigen Jahresempfang im Mercedes Autohaus Russ & Janot in Erfurt.
Der Einladung zum Jahresempfang der MIT Thüringen ist dieses Jahr wieder eine große Anzahl von Unternehmern und Politikern nach Erfurt gefolgt. Der traditionelle Treffpunkt zwischen Wirtschaft und Politik im Freistaat Thüringen fand somit den gewohnt hohen Zuspruch.
Der diesjährige Ehrengast neben der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht war Hartmut Schauerte, langjähriger Bundestagsabgeordneter und ehemaliger parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministeriums sowie ehemaliger Bundesbeauftragter für den Mittelstand und amtierender MIT Landesvorsitzender von NRW. Der Thüringer Landesvorsitzende Gerd Albrecht und Hartmut Schauerte waren sich in ihrer Einschätzung der aktuellen Lage des Mittelstandes einig. Die immer schmerzhafter werdende Krätsche zwischen möglichst günstigeren Produktangeboten, oft nach der „Geiz-ist-geil-Mentalität“ und den allseits steigenden Kosten sowie den steigenden bürokratischen Anforderungen sind nicht mehr machbar. Nicht nur dass die Steuern, die Energie-, die Sozialversicherungs-, die Rohstoffkosten uvm. ständig steigen, dann kommen zusätzliche Belastungen von der Politik auf die Wirtschaft zu. Da ist nicht nur der steigende Aufwand gegenüber den Finanzämtern und dem Statistischen Landes- bzw. Bundesamt zu nennen, sondern auch z.B. die mit hoher Wahrscheinlichkeit kommende Belastung durch einen flächendeckenden Mindestlohn bzw. das heiß diskutierte Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz.
Es ist nicht so, dass sich die Wirtschaft gegen eine ordentliche Bezahlung oder gar eine bessere Ausbildung ihrer Arbeitnehmer wehrt – das Gegenteil ist der Fall. Aber sie wehrt sich zu Recht gegen die gesetzliche Verpflichtung, da es Bereiche gibt, wo heute schon sehr gut bezahlt und sehr umfangreich in Bildung investiert wird und es aber auch Bereiche gibt, wo dies weder unbedingt nötig noch wirtschaftlich machbar ist. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist die breite Mehrheit der Thüringer Wirtschaft schon seit Jahren auf diesen Pfaden unterwegs, da sie ansonsten keine Arbeitnehmer mehr finden würde.
Der Freistaat Thüringen sowie die allgemeine Politik in Deutschland soll umsteuern und die Wirtschaft eher entlasten als immer mehr belasten, denn sie ist der einzige Punkt, an dem eine nachhaltige Wertschöpfung im Lande passiert, die letztendlich auch die Quelle des allgemeinen Steueraufkommens bildet. Die Erfahrungen, wie zuletzt und aktuell in Frankreich zu beobachten, zeigen doch, dass steigende Belastung der Wirtschaft nicht zu steigenden, sondern zu sinkenden Einnahmen der öffentlichen Hand führen.
Umso mehr düpiert es den Thüringer Mittelstand, wenn die Thüringer Landespolitik bei Gefahr für größere Unternehmen, wie zuletzt bei Bosch Solar, aktiv werden will, aber alle anderen lokalen Unternehmen der Branche bei solchen Überlegungen völlig außer Acht läßt. Die MIT Thüringen fordert die Landesregierung auf, nicht nur in Richtung sozialer Gerechtigkeit zu Denken und zu Handeln, sondern auch und vor allem in Richtung wirtschaftlicher Gerechtigkeit!
Hartmut Schauerte hob vor allem auf die Frage ab, wie verträglich wirtschaftliches und politisches Engagement als Mittelständler ist. Unwissend vom Fall Landrat Holzhey in Saalfeld/Rudolstadt traf er genau diesen Nagel auf den Kopf. In öffentlichen Reden oft heiss umworben, in der Praxis mit unendlichen Schwierigkeiten versehen. Entscheidungen werden oft von denen gefällt, die noch nie um ihr Einkommen in Form von erzielten wirtschaftlichen Umsatz kämpfen mussten, die noch nie persönliche Verantwortung für ihre Mitarbeiter sowie ihre Familien hatten und somit nicht wirklich wissen, worüber sie urteilen.
Weiterhin war das Thema Mindestlohn Gegenstand seiner Ausführung, dem er eine klare Abfuhr erteilte. Natürlich sind viele unserer Nachbarn bereits über diese Schwellen gegangen, worauf vor allem die Befürworter dieses Themas gerne verweisen. Das ist die eine Seite der Medallie. Die andere ist, dass die wirtschaftlichen Erfolgswerte dieser Staaten bei weitem nicht so gut sind, wie die von Deutschland. Da ist der Mindestlohn bestimmt nicht der einzige Grund, aber es ist eine Frage von Überregulierung und Überspanntheit des Sozialstaates an sich.
Leider hat die Ministerpräsidentin während der Veranstaltung mitteilen lassen, dass sie den Termin nicht wahrnehmen kann, was zwar viele enttäuscht hat, aber nicht zu ändern war. Statt ihr ergriff in ihrem Namen die Ministerin der Thüringer Staatskanzlei Marion Walzmann das Wort.
Bedrohungen u. Sicherheit 2020-Globale u. lokale Gefahren unterschiedlichster KriminalitätUnter diesem Thema fand am 24. April 2013 in Bürgel eine Veranstaltung der MIT des Saale- Holzland- Kreises statt.
mit den Schwerpunkten
- Wirtschaftskriminalität
- Internetkriminalität
- Organisierte Kriminalität
Insbesondere Klein- und Mittelständische Unternehmen sehen sich täglich mehr den Szenarien der Wirtschaftskriminalität ausgesetzt. Diese zu erkennen und gegebenenfalls geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen, war das Ziel der Veranstaltung.
Als fachkundiger Referent Stand Herr Heiko Schmidt, Leitender Polizeidirektor und Leiter der Landespolizeiinspektion Jena zur Verfügung.
Insbesondere die Themen Internetkriminalität und Wirtschaftskriminalität interessierten die Unternehmer. So wurde natürlich im Bereich der Wirtschaftskriminalität die einerseits Täter- und anderseits Opfersituation von Unternehmen beleuchtet. Wirtschaftskriminalität spielt sich heute vorwiegend in den Bereichen Anlage- und Finanzdelikte, Internetkriminalität, Immobiliendelikte, Insolvenzdelikte, Betrug, Spionage, Fördermittelbetrug, Geldwäsche, Untreue und Delikten im Zusammenhang mit Arbeitsrechtsverhältnissen ab. So war es interessant, dass in 2012 von etwa 140.000 Delikten im Freistaat Thüringen nur etwa 2395 Wirtschaftsdelikte waren. Diese verursachten aber etwa 45 % des Gesamtschadens aller Straftaten im Freistaat.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Problematik der Internetkriminalität mit ihren gewaltigen Zuwächsen in den letzten Jahren. So wurde sehr anschaulich und beispielhaft die Problematik des Phishing und Pharming dargestellt. Ein allzu sorgloser Umgang mit den Medien, Hard- und Software ist auch bei Unternehmern ein Problem. Ein bewussterer Umgang mit dem PC muss erfolgen, denn die technische Entwicklung setzt auch gerade in einer globalisierten Welt kriminelle Energien frei und führt teilweise zu existenziell bedrohlichen Situationen für Unternehmen. Einige der großen Bedrohungen von Unternehmen in der Zukunft sind DDOS Angriffe, immer perfektere „Trojaner“ und Angriffe auf die Hardware.
Herr Schmidt wies in seinen Zukunftsaussichten auf den Paradigmenwechsel im Bereich der Kriminalität von der herkömmlichen hin zur Internetkriminalität hin. Seine Forderung nach einer besseren Wahrnehmung der tatsächlichen Probleme, wie Rauschgift- und Internetkriminalität in der Politik und Gesellschaft können von uns nur unterstützt werden.
Wir erleben in der Gesellschaft und in den unternehmerischen Aktivitäten, bedingt durch Globalisierung, Demografischem Wandel und rasante technische Entwicklungen derzeit einen Wandel in den Kulturtechniken. Darauf muss man sich einstellen, sich informieren, Schutzmechanismen einrichten.
Die Veranstaltung hat dazu beigetragen, neue Sichtweisen und Horizonte im oft zu sorglosen Umgang mit den Möglichkeiten des Internets zu bekommen. An dieser Stelle danke ich im Namen der Teilnehmer Herrn Heiko Schmidt für die sehr anschauliche Präsentation und die vielen Tipps und Hinweise insbesondere zur Prävention bei Internetkriminalität.
Petra Thieme
Vorsitzende des Kreisverbandes der MIT des Saale- Holzland- Kreises
Schlachteplatte MIT Paukenschlag#oEs war Freitag Abend (15.03.2013), die Straßen vereist und im Siechensaal in Birkungen tobte heiß die Stimmung!
Am Eingang der Siechenhalle in Birkungen stand der MIT-Kreisvorsitzende vom Eichsfeld, Peter Heimbs, und begrüßte jeden einzelnen Gast persönlich, angefangen von Bürgern aus nah und fern – über die Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht - bis hin zu Ihrer kaiserlichen Hoheit, Prof. Gabriela Maria Habsburg-Lothringen, der georgischen Botschafterin in der Bundesrepublik Deutschland.Nach deftiger Blasmusik zur Einstimmung begrüßte Peter Heimbs alle Gäste und stimmte die über 600 Gäste auf einen politischen Abend mit klaren Worten ein. Michael Glos MdB als ehemaliger Wirtschaftsminister der Bundesrepublik lobte nicht nur seinen Kollegen Manfred Grund über den Grünen Klee, sondern fand auch deutliche Worte zur aktuellen politischen Situation in Deutschland. Es war nicht zu überhören, dass der Bundestagswahlkampf vor der Tür steht, aber dafür waren ja auch so viele Gäste angereist.
Danach berichtete Prof. Gabriela Maria Habsburg-Lothringen über Georgien und ihr Amt als Botschafterin dieses Landes in Deutschland. Seit 2001 hält sie eine Professur an der Kunstakademie Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. 2007 wurde ihr anlässlich der Einweihung des von ihr geschaffenen Rosenrevolutionsdenkmals in Tiflis vom georgischen Staatspräsidenten die Georgische Staatsbürgerschaft verliehen und das Georgische Parlament bestimmte sie 2010 zur Botschafterin nach Berlin. Sie schwärmte nicht nur über die liebenswerten Menschen, die Landschaft des Landes sowie seine urchristlichen Traditionen sondern auch über die gelungenen Verwaltungsstrukturen. Jegliche Korruption ist inzwischen restlos ausgemerzt und die Strukturen arbeiten schnell und effizient. „Wenn Sie am Vormittag ihren Pass in Tiflis beantragen, dann können sie sich ihn am Nachmittag abholen“, berichtete sie den sehr erstaunten Zuhörern im Saal.
Manfred Grund wiederum nahm den Ball vom CSU-Urgestein Michel Glos auf und spielte ihn nach bewährter politischer Manier einmal durch die gesamte Politarena. Im Finish seiner Rede bezog er sich auf die aktuelle Diskussion im Freistaat Thüringen um das Gutachten der Expertenkommission zum Thema Verwaltungs- und Gebietsreform. Etwas süffisant bemerkte er in seinem Abschlusssatz, dass das Eichsfeld mit seinen Nachbarn zwar sehr gut auskomme, dass dies aber noch kein Grund zur Bildung eines Großkreises ist.
Für alle Anwesenden sehr überraschend klar und direkt nahm die Ministerpräsidentin diese Vorlage auf und bemerkte, dass aus ihrer Sicht ein solcher Vorschlag indiskutabel ist und sie höchstpersönlich ihre Hände über den Eichsfeldkreis hält. „So lange wie ich ein Mitspracherecht dazu habe, wird sich daran nichts ändern“, war ihre unmissverständliche Botschaft.
Als Hauptredner des Abends trat dann Philipp Mißfelder MdB und Bundesvorsitzender der Jungen Union an das Mikrofon. Mit kritischen Worten zeichnete er ein treffendes Bild, was nicht nur auf die politischen Mitwettbewerber im kommenden Bundestagswahlkampf gerichtet war, sondern auch in die eigenen Reihen hinein. Er forderte dazu auf, die jeweilige politischen Profile stärker in den Blick zu nehmen und diese zu thematisieren. „Dem Wähler muss nicht nur vermittelt werden, warum er CDU oder CSU wählen soll, sondern auch warum er grundsätzlich seinem demokratischen Grundrecht besser nachkommen soll“, betonte er in seiner mitreißenden Rede.
Insgesamt war es wieder eine sehr runde und gelungene Veranstaltung, die dazu führen wird, dass das Schlachtefest der Eichsfelder MIT im nächsten Jahr mindestens genauso viele Besucher hat, wie in diesem Jahr.
#fSehr interessante Pressereaktionen auf die Veranstaltung finden Sie links im Pressebereich.
#fInformationen zu diesem Abend finden Sie auch in unserem facebook-Profil (https://www.facebook.com/groups/mit.thueringen/).
Mitgliederbrief an alle Mitglieder und Freunde der MIT ThüringenSehr geehrte Mitglieder, liebe Freunde der MIT Thüringen, mit diesem Brief möchten wir Sie über die Aktivitäten des Landesverbandes im vergangenen Jahr informieren sowie einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten im wichtigen Jahr 2013 geben.Jahresabschlußveranstaltung des Kreisverbandes am 10.12.2012 auf der HeidecksburgDer Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU traf sich am Montag, dem 10.12.2012 im Schloßcafe Heidecksburg zur Jahresabschlussveranstaltung. Das einzige Ungünstige an diesem traditionsreichen Treffen war das Winterwetter. Die erst im Juli gewählte, neue Kreisvorsitzende Annette Köhler machte es bei einem Glas Sekt wieder wett, berichtete frisch und kurz über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und stieß mit den Gästen auf ein Neues an.Sie betonte, wie wichtig die Vernetzung der Unternehmer in der ganzen Region sei, auch über die Kreisgrenzen hinaus und lud auch Parteilose zur Mitarbeit ein. Die Bundestagsabgeordnete Carola Stauche zeigte den Gästen die Schwierigkeiten der Straßenbau-Finanzierung an Hand der B90 neu auf und erzählte von Ihren Problemen, die Bundespolitik an Ihre Versprechen und Verantwortlichkeiten zu erinnern. Den größten Teil der Gesprächsrunde aber bestritt der Chef der Kreisverwaltung Hartmut Holzhey. Er ließ kein Thema aus, von der Infrastruktur, seine Vorstellungen die Region und seinen Mittelstand zu stärken, über seinen persönlichen Status als Unternehmer UND Landrat, bis hin zur Bildungs- & Ausbildungssituation im Landkreis. In einer anschließenden, entspannt Diskussionsrunde stellte man viele Gemeinsamkeiten fest und dann ging der Abend in ein geselliges Beisammensein über…
Annette Köhler
Kreisvorsitzende Saalfeld-Rudolstadt
Mittelstandsvereinigung der CDU Thüringen
#oWeimars Wirtschaft und Arbeitnehmer unterstützen die Weihnachtsfeier der Sophienschwestern mit der Weimarer Tafel
#fZwei Wirtschaftsverbände Weimars haben sich einstimmig zu dieser Aktion entschlossen und die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft hilft ebenfalls
Am Dienstag Abend haben Mitglieder und Gäste der MIT Weimar sich zum Jahresausklang in der Gaststätte „Zur alten Tischlerei“ getroffen. Es wurde nicht nur Rückblick auf das vergangene Jahr gehalten, sondern auch angeregt diskutiert, wie es in Zukunft weitergehen wird.
Auf besondere Einladung waren auch Kani (Bernhard Kanhold) und seine Frau anwesend. Er berichtete dem Kreis sehr lebhaft, wie seit Jahren die Weihnachtsfeiern der Weimarer Tafel zusammen mit der Schwesternschaft des Sophienhauses und dem Johannes Falk e.V. – Gesellschaft der Freunde in Not und ihrem Vorsitzenden Paul Andreas Freyer organisiert und gefeiert werden. Beim ersten Mal trafen sich ca. 35 Weimarer, die in diesem kleinen Kreis den Heiligen Abend feierten. Über die letzten Jahre ist die Zahl auf über 120 angestiegen. Es sind zum Teil die Gäste der Weimarer Tafel, aber auch einsame Menschen, die hier gemeinsam mit anderen diesen Abend in froher Runde verbringen können.
Spontan bestand die einhellige Unterstützung für den Vorschlag von Kani und Heinz-Jürgen Kronberg, sich genau an dieser Stelle zu engagieren. Der ebenfalls anwesende Albert Fernkorn sagte als Vorsitzender des Wirtschaftsfördervereinigung Weimar e.V. die Mitwirkung seines Vereins und dessen Mitglieder zu. Die Wirtsleute Evelyn und Dieter Pappsdorf der Gaststätte „Zur alten Tischlerei“, boten sofort 15 mal Essen für bedürftige Familien mit Kindern an. Über Gutscheine können diese dann von den Gästen der Tafel eingelöst werden. „Es wäre wunderbar, wenn sich andere Gastwirte diesem Beispiel anschließen würden“, so das Ehepaar Pappsdorf. „Ich denke, dass wir damit genau der Botschaft entsprechen, die am Heiligen Abend eine besondere Bedeutung hat und meint, dass wir mit denen teilen, die bedürftig oder einsam sind“, sagte der MIT-Kreisvorsitzende Kronberg.
Albert Fernkorn, als ein Weimarer Unternehmer-Urgestein, appellierte an alle Unternehmer und Selbstständige und sonstige Wohlgesinnte, sich diesem Beispiel anzuschließen. „Laßt uns sammeln, dass auch diese Menschen mit uns gemeinsam ein frohes Weihnachten feiern können, das ist unsere soziale Verantwortung!“
Als die Weimarer CDA davon hörte, schloss auch sie sich spontan dieser Initiative an und wird sie mit all ihrer Kraft und Möglichkeiten unterstützen. „Wer weiß, vielleicht kommen noch einige andere auch mit dazu. Das wäre ein wunderbares Zeichen für Weimar“, sagte Ullrich Walter von der CDA.
Wer also Sach- oder auch Geldspenden dafür geben möchte, der wende sich entweder an einen von uns oder direkt an die Weimarer Tafel.
Kani – Bernhard Kanhold, Mitinitiator der Weihnachtsfeier der Weimarer Tafel
Heinz-Jürgen Kronberg, Kreisvorsitzender MIT Weimar
Albert Fernkorn, Vorsitzender des Wirtschaftsfördervereins Weimar e.V.
Ullrich Walter, Kreisvorsitzender der CDA Weimar
Die MIT kämpft auf Landesebene um die Interessen der UnternehmerAm Samstag, dem 10. November 2012, trafen sich in Seebach bei Ruhla die Delegierten des 28. Landesparteitages der CDU Thüringen. Unter ihnen auch die beiden der MIT - Wilfried Sieringhaus und Peter Heimbs. Neben den beiden war noch eine ganze Zahl anderer MIT'ler als Gäste anwesend.Von uns wurden zwei Initiativanträge eingebracht, die erst mal beide die notwendige Anzahl an unterstützenden Unterschriften der Delegierten erhalten haben.
Clarsen Ratz erläuterte den Antrag vor dem Parteitag, nach dem ein Mittelstandsbeauftragter in der Staatskanzlei eingerichtet werden sollte, um so besser die Interessen des Thüringer Mittelstandes in die Politik des Freistaates einfließen zu lassen. Leider wurde dieser Antrag von der Mehrheit letztendlich abgelehnt. Unübersehbar war jedoch das Zeichen, dass wir damit gesetzt haben.
Den zweiten Antrag erläuterte unser ehemaliger Landesvorsitzender Wilfried Sieringhaus vor der Versammlung und warb dafür, dass Thüringen sich zukünftig stärker um grundlastfähige Erneuerbare Energien kümmern müsse, damit nicht nur die Netzstabilität gehalten werden kann, sondern damit vor allem die Entwicklung des Energiepreises nicht ins Uferlose wächst. Dies stieß auf breite Zustimmung, wurde in den Fachausschuß Energie der CDU Thüringen verwiesen und soll beim nächsten Landesausschuß wieder auf die Tagesordnung gesetzt und dann wahrscheinlich endgültig beschlossen werden.
Mindestlohndebatte ist aus Sicht vieler Thür. Unternehmer eine politische ScheindebatteNicht nur, dass schon heute die meisten Unternehmer ihren Mitarbeitern Löhne wie in den alten Bundesländern ihren qualifizierten Mitarbeitern zahlen, da sie ansonsten kein ausreichendes Personal mehr hätten, der Staat hat durch seine Ausschreibungspolitik zum ganzen Teil kräftig zu dieser Entwicklung beigetragen und fordert jetzt scheinheilig eine gegenteilige Leistung der Unternehmer.Aus Sicht der Thüringer Unternehmer ist die aktuelle Diskussion um Mindestlöhne eine facettenreiche Scheindebatte. Grundsätzlich wird durch Hartz IV-Leistungen, die aus dem Steueraufkommen finanziert werden, ein Mindesteinkommen durch den Staat garantiert. Warum dieses Einkommen doppelt reguliert werden soll, erschliesst sich einem nicht wirklich. Aber genau die, die heute von der politischen Kaste laut nach einem Mindestlohn rufen, waren auch die in der Vergangenheit, die bei öffentlichen Ausschreibungen oft genug „das günstigste Preis-Leistungs-Verhältnis“ mit dem „billigsten Angebot“ verwechselt haben und sich in die allgemeine „Geiz ist geil!“-Mentalität einordneten. Das u.a. auch dadurch viele Preise in den Keller fielen, da die öffentlichen Investitionen einen nicht unerheblichen Teil der gesamten Investitionen ausmachen, wird einfach ausgeblendet. Dazu kommt, dass auch der öffentliche Dienst in den Neuen Bundesländern immer noch mit Abschlägen arbeitet, da die Einkommen nach 22 Jahren Deutscher Einheit immer noch nicht angeglichen sind. Es gibt also auch im Bereich des öffentlichen Dienstes noch genug zu tun in Sachen Lohnniveau.
Nun ist es aber bei den Unternehmen ja nicht so, dass sie einfach ihre Ausgaben mit den Steuermitteln anderer finanzieren können und wenn diese nicht ausreichen, sich einfach selbst eine neue Kreditaufnahme genehmigen können, von dem Zinssatz ganz zu schweigen. Eigentlich müsste parallel zur Regelung der Mindestlöhne auch eine Regelung der Mindestpreise erfolgen, damit die Löhne letztendlich finanzierbar sind. Aber dies ist wiederum unvorstellbar, erinnert uns das doch sofort an die DDR-Verhältnisse, die wir hinter uns gelassen zu haben glaubten.
Schaut man genauer hin, wo in den letzten Jahren die Geringverdiener-Zonen gewachsen sind, so ist dies in den meisten Fällen in den Bereichen, wo gering oder nur teilqualifizierte Arbeitskräfte beschäftigt werden. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.
Es ist zu befürchten, dass eine große Zahl dieser Arbeitsplätze in Zukunft wegfallen werden, wenn eine solche Mindestlohnregelung gesetzlich eingeführt würde. Denn nicht jeder Arbeitsplatz hat eine Bruttowertschöpfung von 15 – 20 € pro Stunde, was ca. 3.200 € im Monat sind – und dies ist im Durchschnitt für den Unternehmer notwendig, um einen Lohn von 8,50 €/h zahlen zu können, da er mit diesem Betrag nicht nur den Lohn, sondern auch die Steuern, Abgaben und Investitionsanteile erwirtschaften muß. Da dafür der Unternehmer selbst als private Person die Verantwortung trägt und im Fall einer Insolvenz mit seinem Vermögen und all seiner Habe haftet, war es bisher seit der Wirtschaftspolitik von Ludwig Erhard ordnungspolitischer Grundpfeiler und parteiübergreifend akzeptiert, dass der Lohn zwischen den beiden Tarifpartnern ausgehandelt wird. Dies hat in den letzten 60 Jahren auch überwiegend gut funktioniert. Wer sich jetzt in die bewährte Tarifpartnerschaft drängt und versucht von außen zu regulieren, der wird nicht nur die Realitäten verzerren, sondern der wird auch eine der letzten ordnungspolitischen Prinzipien unseres Staates einreissen. Deutschland driftet dadurch weiter in Richtung eines vermeintlich marktwirtschaftlichen Sozialismus.
Die MIT fordert daher die Landesregierung auf, von dieser Mindestlohnregelung Abstand zu nehmen, weil sie de facto schon über Hartz IV geregelt ist und es letztendlich vernünftiger ist, geringe Einkommen zu haben, die ihre Abgaben selber bestreiten können und einen entsprechenden geringen Ausgleich zum Existenzminimum bekommen, als viele von diesen in die Erwerbslosigkeit zu stürzen und damit die Anzahl derer, die Steuern und Abgaben zahlen, zu verringern und statt dessen aus dem geringeren Steuer-Aufkommen noch mehr staatliche Leistungen zur Existenzsicherung zu benötigen. Stattdessen sollte die Landesregierung bemüht sein, den bereits eingeschlagenen Weg der Lohnangleichung weiter konsequent fortzusetzen, auch und vor allem in ihrem eigenen Bereich, dem öffentlichen Dienst.
Wenn wir in Deutschland im globalisierten Wettbewerb in Zukunft erfolgreich bleiben wollen, dann müssen wir uns vor allem von dieser „Geiz ist geil!“-Mentalität verabschieden und wieder zu einer neidfreien leistungsorientierten Gesellschaft zurück kehren. Nur wenn sich Leistung wieder wirklich lohnt, wird sie auch in großer tragender Breite erfolgen und alle Einkommen werden in Zukunft davon partizipieren. So wie heute schon die qualifizierten Arbeitskräfte i.d.R. recht gut bezahlt werden, so werden dies auch in Zukunft die minder qualifizierten, nicht zuletzt auch wegen der demographischen Entwicklung in Thüringen und Deutschland.Besuchen Sie uns auf Facebook!MIT LandesverbandSehen Sie hier ein Video vom traditionellen Schlachteessen 2012 in BirkungenMIT Eichsfeld... ich bin dabei!werden Sie MITglied!Positionspapier der MIT Thüringen zur Thüringer Wirtschaftspolitik 2009 - 2014PositionspapierKoalitionsvertragMitgliedernetzwerk für die MIT und ihre MitgliederVirtueller KreisverbandNutzen Sie die VorteileMIT RahmenverträgeImage-Flyer der MIT Thüringen zum DownloadImage-Flyer