Markus Kertscher als Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung im Landkreis Greiz wiedergewählt12.07.2020

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Der Münchenbernsdorfer Unternehmer Markus Kertscher wurde am vergangenen Freitag in seiner Funktion als Kreisvorsitzender der Mittelstandsunion im Landkreis Greiz (MIT) einstimmig wiedergewählt. Alle Teilnehmer der Vorstandswahl bescheinigten dem neu gewählten Vorsitzenden ein hohes Engagement. Insbesondere die Ausrichtung von verschiedenen sehr gut besuchten Veranstaltungen wie im letzten Jahr die Informationen zu den Verhandlungen zur Grundsteuer mit einer Bundesfinanzpolitikerin, der erstmaligen öffentlichen Projektvorstellung zum Lederhosen-World-Projekt sowie die Unterstützung zur Etablierung einer neuen Buslinie zwischen Hermsdorf und Münchenbernsdorf konnte die MIT vorweisen. Als Stellvertreter fungiert weiterhin Michael Votteler aus Brahmenau.

Der Mittelstand ist gerade in der Coronaviruspandemie die Säule der Wirtschaft. „Die ansässigen Unternehmer zu unterstützen, ist weiterhin die zentrale Aufgabe der Wirtschaftsvereinigung im Landkreis Greiz" so Markus Kertscher. Stammtische bei Unternehmen sowie Betriebsbesichtigungen werden auch in Zukunft durchgeführt, um den direkten Kontakt zur Wirtschaft zu halten.

Es waren starke Partner anwesend, die ihre bislang bereits praktizierte Unterstützung auch weiterhin der CDU-nahestehenden Wirtschaftsvereinigung zukommen lassen wollen.


(Foto von links nach rechts) Kreistagsfraktionsvorsitzender der CDU im Landkreis Greiz Dr. Ulli Schäfer, die MIT-Mitglieder Kurt Dannenberg und Tino Weber, der wiedergewählte MIT-Vorsitzender Markus Kertscher, die CDU-Kreisvorsitzende Martina Schweinsburg und der Bundestagsabgeordnete und selbst MIT-Mitglied Volkmar Vogel.

 

Bild: Michael Täubert

Neuwahlen im Kreisverband Schmalkalden-Meiningen der MIT10.07.2020

Der Kreisverband Schmalkalden-Meiningen hat sich in einer Mitgliederversammlung im Waldhotel Ehrental in Schmalkalden neu aufgestellt. Neuer Kreisvorsitzender ist Stefan Tanneberger aus Wernshausen (vorne rechts im Bild). Als Stellvertreter wurden Frank Rothamel und Matthias Leipold gewählt. Schatzmeister ist Bernd Gellert. Als Pressesprecher wurde Thomas Lorenz gewählt. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Ralf Liebaug, Maik Elflein und Ralf Marr.

Unzureichender Haftungs- und Unfallversicherungsschutz für freiwilliges medizinisches Personal im Pandemiefall21.06.2020

Die MIT-Thüringen (Wirtschafts- und Mittelstandsunion der CDU-Thüringen) hat mit Bedauern die Stellungnahme des TMASGFF zur Haftungsfreistellung für Schäden von an der medizinischen Versorgung in Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 Ärzten und weiterem medizinischen Personal zur Kenntnis genommen.


Auf Anfrage der Landesärztekammer vom 17. März 2020 wurde jetzt mitgeteilt, dass bei Ärzten die bestehenden Haftpflichtversicherungen greifen. Für freiwillig wirkendes Personal wie Ärzte aus dem Ruhestand, Medizinstudierende sowie weiteres medizinisches Personal z.B. für unterstützende Maßnahmen außerhalb von Praxen, bei medizinischen Beratungen per Telefon oder Video-Chat oder bei Probeentnahmen im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 wird der Abschluss einer eigenen Versicherung empfohlen.


Beim Unfallschutz soll im Einzelfall geprüft werden, ob die Voraussetzungen für den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz erfüllt sind und welcher Träger den Unfallver-sicherungsschutz durchführt.


Es ist sehr unbefriedigend, auch im Hinblick auf weitere Pandemiefälle, dass es zukünftig notwendig soll, jeweils erneut die Versicherungsfragen zu klären.

 

Die MIT-Thüringen schließt sich der Forderung der Landesärztekammer Thüringen an, dass hier eine pauschale Haftungsfreistellung und Unfallversicherung von Helfern im Pandemiefall zugesagt werden muss.


Erfurt, den 19. Juni 2020


Gerd Albrecht

Landesvorsitzender der MIT Thüringen

Pressemitteilung des Kreisvorstandes MIT Weimar am 10.04.202014.04.2020

 

Der Kreisvorstand der MIT Weimar hat sich in seiner letzten Sitzung per Video-Chat unter anderem gefragt, wie er die regionale Wirtschaft und Unternehmer besser unterstützen kann. Die verschiedensten Hilfsprogramme zur Begegnung der Schwierigkeiten durch Corona sind inzwischen bekannt und sollten hier auch nicht wiederholt werden. Das Problem bei vielen Unternehmern ist mittlerweile, dass ihnen so viele Probleme zulaufen, dass sie weder die Zeit noch die Nerven haben, sich um alles im gebotenen Umfang zu kümmern. Das wurde inzwischen auch vom Freistaat Thüringen erkannt, der deswegen für die „Corona-Hilfe“ ein 100%ig gefördertes Beratungsprogramm mit dem RKW Thüringen aufgesetzt hat. Diese Beratung ist auf vier Tagessätze begrenzt und beinhaltet neben einer kurzen Analyse des betriebswirtschaftlichen Status die Sicherung von Liquidität und Arbeitsplätzen, Erschließung neuer Geschäftsfelder, Umstellung von Organisation und Abläufen uvm.. Nähere Informationen zu diesem Angebot sind auf der Internetseite des RKW Thüringens unter https://www.rkw-thueringen.de/leistung/foerdermoeglichkeiten/corona-krisenberatung/ zu finden. Der Unternehmer muss lediglich die anfallende Mehrwertsteuer auslegen, die er vom Finanzamt danach mit all seinen Kosten und Einnahmen wieder verrechnet bekommt.


Die MIT Weimar als die Mittelstands- und Wirtschaftsunion dieser Region möchte mit dem Hinweis auf dieses neue Programm den Unternehmern eine weitere Hilfsmöglichkeit anbieten. Ansprechpartner ist entweder das RKW Thüringen direkt (0361-551 4360) oder auch der Vorsitzende der MIT Weimar, Heinz-Jürgen Kronberg persönlich unter 01520-1961 916.


Berechtigt für dieses Programm sind KMUs, Einzelunternehmen, Selbstständige sowie freie Berufe insofern sie nicht selbst beratend oder schulend tätig sind.

Osterbrief 2020 der MIT Thüringen09.04.2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe MIT-Freundinnen und MIT-Freunde,


die ganze Welt kämpft gegen den COVID-19 Virus und gleichzeitig steht das Osterfest vor der Tür. Wer sich auf den Sinn des höchsten christlichen Festes besinnt, hofft vielleicht, dass wir alle aus dieser weltweiten Krise bald „auferstehen“ und danach wieder alles wie vorher sein könnte. Wir alle wünschen uns einen raschen „Exit“ aus dieser schwierigen Zeit.


Insbesondere die mittelständischen Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind von den Auswirkungen dieser Krise getroffen, je nach Branche sehr unterschiedlich. Im Bereich der Gastronomie, dem Gastgewerbe, Reiseveranstalter, Messebauer, für Kleinstunternehmer und Soloselbständige etc. sind Umsätze dauerhaft weggebrochen, die man auch in einer Nach-Corona-Zeit nicht wieder nachholen kann. Vielen Unternehmen sind Zulieferbetriebe ausgefallen, so dass nur mit Kurzarbeit diese Zeit überbrückt werden kann. Kunden verschieben die Abnahme von bestellten Waren, so dass die Lager voll sind und Kapital binden. Dienstleister und Handwerksbetriebe würden gerne arbeiten, aber aufgrund der verschiedenen Regelungen zu Kontaktverboten müssen hier die Mitarbeiter zuhause bleiben.

 

Die angelaufenen kurzfristigen Hilfsprogramme sind für den Mittelstand nicht ausreichend. Nur Schnellkredite, selbst zu günstigen Konditionen reichen für viele nicht, um Umsatzeinbußen zu kompensieren. Die Bearbeitungszeiten der Anträge dauern vielen zu lange und stellt unsere Geduld auf eine harte Probe. Wie die langfristigen Förderungen für die Wirtschaft aussehen müssen, ob Eurobonds, Marshallplan oder Staatsbeteiligungen, das muss gründlich vorbereitet werden und die Mittelstands- und Wirtschaftsunion arbeitet bereits jetzt an möglichen Lösungen mit. So hat unser MIT-Bundesvorsitzende Carsten Linnemann als einer der ersten, die Aufgabe der
schwarzen Null und eine völlig neue Prioritätensetzung im Haushalt gefordert.


Diese Zeit zerrt an unseren Nerven und belastet uns alle sowohl psychisch als auch physisch. Doch wir sollten jetzt nicht in eine Depression verfallen. Sondern es geht darum durchzuhalten. Es sind die kleinen Lichtblicke, die zeigen, dass die mittelständischen Unternehmen nicht aufgeben, dass der Mittelstand in Deutschland trotz der Probleme weiterhin kreativ und innovativ ist.


Es sind der Erfurter Bäckermeister, der bunte Corona-Cupcakes verkauft und der Dortmunder Bäcker, der die Toilettenpapiertorte kreierte, die uns ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Es sind Unternehmer, die Atemschutzmasken aus dem 3-D-Drucker zaubern, in Eigeninitiative Stoffmasken für Pflegedienste und Altenheime nähen oder sogar ihre eigentliche Produktion umstellen, um die dringend benötigten Schutzkleidungen herzustellen. Es sind die Ingenieurleistungen wie die der EDAG Group, die einen Maskenhalter entwickelte und die Daten zum 3D-Druck der Maskenhalter kostenlos zur Verfügung stellt. Apps werden entwickelt und Labore entwickeln Schnelltests. Es sind die vielen Aktionen mit Online-Plattformen, die gestartet wurden, um lokale Erzeuger, Dienstleister und den Handel zu stärken.

 

Besinnen wir uns deshalb auf unsere Stärken. Der deutsche Mittelstand zeichnet sich durch seine Innovationskraft, seine Flexibilität, erfolgreiche Spezialisierungs- und Nischenstrategien und seine Exportkraft aus und damit wurden schon andere schwierige Zeiten überwunden. Auf der Basis der sozialen Marktwirtschaft mit einer bewussten Konjunktur- und Wachstumspolitik, Außenhandelsfreiheit, einer Politik des stabilen Geldwertes, Leistungsgerechtigkeit und sozialer Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit müssen wir gemeinsam Konzepte und Lösungen erarbeiten. Dazu sind wir alle gefordert. Dazu werden wir mit Ihnen zeitnah in den Dialog treten: Digital und hoffentlich auch bald wieder im persönlichen Gespräch.


Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest, obwohl anstelle von Familienfeiern und gemeinsamen Grillfesten vermutlich eher viele Telefonate und Skypen mit Ihren Lieben sowie Spaziergänge zu zweit geplant werden. Ostern ist ein Hoffnungsfest und wir sind alle viel stärker, als mancher von uns vielleicht gerade denkt.

 

Wir wünschen Ihnen viel Kraft in dieser schwierigen Zeit und bitte bleiben Sie gesund.


Im Namen des Landesvorstandes der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Thüringen

 

 

Gerd Albrecht                             Eva Sieringhaus
Landesvorsitzender                    Geschäftsführerin

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